Tanzen ist die verborgene Sprache der Seele

Wir wundern uns. So sehr manchmal, dass wir uns übers Wundern wundern, über dieses Kribbeln auf der Nasenspitze und unser Nichtverlangen, über uns selbst, wie wir nach Hause gehen ohne Einwände und Umstände.   Du riechst es. Du spürst den aufkommenden Wind, hörst das Blätterrauschen; elektrisiert, die ersten Blitze am Horizont, du wartest. Du widerstehst…

Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt

Sie tritt aus dem Gebäude und kommt schnurstracks auf mich zu; ich muss nicht einmal winken, ich blinzle bloss und richte mich auf, überall klebt vertrocknetes Gras, an meinen Waden, meinen Knien. Sie setzt sich zu mir, mit halb verkniffenem Gesicht, das schwankt zwischen Freude und Irritation und Ärger, hin und her, und ich lächle…

Unter Umständen

Wir wissen, wie das funktioniert, wir haben das ausprobiert, bis wir es blind beherrschten, zumindest die ersten Schritte, die ersten Handlungsanweisungen kennen wir auswendig. Wie es weitergeht entscheidet das Drumherum, die Sonne lacht uns ins Gesicht und wir lachen zurück, bis wir mit dem Kopf gegen Wände stossen, die wir nicht ahnen aber zu denen…

Irgendwann nach Mitternacht

Nach Mitternacht ist’s. Ich schreibe aus mir heraus, meine Gefühle, meine Gedanken. Sie gehören dann nicht mehr nur mir, selbst wenn niemand sie liest. Wenn nur ich bisweilen diese getrockneten, gepressten Gedankenblüten betrachte – hat sich sofort etwas verändert. Das Schreiben wäscht etwas aus mir heraus, die Buchstaben fangen es ein und lassen den erlebten…

Was ist los mit dir?

Worte, die sich in mir verfangen und einnisten. Ich kann nicht denken. Du legst deinen Kopf an meine Brust und ich spüre, wie sich mein Herz nervös bis an deine Wangen drückt, als wollte es flüchten und bei dir Schutz suchen. Ich erstarre. “Was ist los?” Du richtest dich auf. Kniest auf der weichen Matratze…

Entschuldigung, ist der Platz noch frei?

Die Stadt ist voller Menschen, es ist zu kühl für diese Jahreszeit, stürmisch aber die Sonne schien. Wenn man sich an einen windgeschützten Platz stellte und dann noch ein paar Sonnenstrahlen einfangen konnte wurde es doch noch gemütlich. Ich sass in einem Café, bestellte mir etwas und schaute aus dem Fenster. Schade das dieser Sommer…