Draussen fallen die ersten Blätter, und auch bei Sonnenschein ist der Wind kalt. Man kocht Suppe und löffelt sich langsam Wärme in den Bauch, denn die Kälte hat ihr Zelt in einem aufgeschlagen und probt den Anarchismus. Die Heizung dreht man weiter auf, doch zu kalt, zu schwer, zu arm fühlt man sich. Also kocht man heute keinen Kaffee, man braut heisse Schokolade, mit Milchschaum und Streuseln. Das bauchige Porzellan trägt man mit beiden Händen vorsichtig ins Zimmer, nippt vorsichtig, verbrennt sich die Lippen. Stellt es auf die Fensterbank und schaut lange nach draussen. Als sähe man dort etwas, ein Eichhörnchen vielleicht, oder das Leben, wie es bei Rot über die Ampel läuft.