Ein ganz normaler Tag, und dann stehst du irgendwo und überlegst, und dein Blick fällt durch die Glastür hindurch. Und du siehst sie, siehst, den Kopf dir zugewandt. Vielleicht schaut sie schon die ganze Zeit in deine Richtung, vielleicht hat sie den Kopf aber auch gerade erst gedreht, gerade eben erst. Du weisst es nicht, und es ist dir auch verdammt egal, denn sie schaut dich an. Schaut sie dich an? Du bist dir nicht sicher, du zweifelst; du schaust wieder hin und wieder, und sie schaut immer noch, aber du zweifelst trotzdem. Vielleicht ist es Zufall – bestimmt ist es Zufall! und wieder nur aufgebauschte Seifenblasen! und als du noch einmal hinschaust, spürst du es. Du stehst in Flammen. Sie lodern zu deinen Füssen, schlagen hoch, umflammen dein Gesicht, züngeln an deinen Armen und Beinen. Du brennst, und während du die Treppenstufen hochsteigst, weg von ihr, versuchst du, das Gefühl abzuschütteln. Obwohl du weisst, dass nichts das Feuer löschen kann. Nichts, ausser einer kalten Dusche Enttäuschung. Und selbst dann, selbst dann glimmt irgendwo ein kleines Flämmchen noch vor sich hin.